Wer sich noch nie mit Astrologie beschäftigt hat, tritt ihr meist sehr skeptisch und misstrauisch entgegen. Ein durchaus begründbares Verhalten, denn Astrologie ist komplizierter als viele Menschen behaupten. Sie übersteigt weit dessen, was wir als "Horoskope" bezeichnen. Sondern möchte sich mit dem System des Universums möglichst intensiv auseinandersetzen. Auf Fragen wie "Warum sind wir hier?" Wird nach einer Antwort gesucht. Schon vor vielen Jahrhunderten blickten die Menschen zum Himmel, betrachteten die Sterne und fingen so langsam an sie für sich zu nutzen. Der Nordstern Beispiels fand in der Navigation einen festen Platz (Den er noch heute hat). Astrologen erforschen die Gestirne nicht nach Leben oder interessieren sich genauer für ihre Materie. Sondern mehr mit der Konstellation und ihrer Bewegung. Wo steht die Venus, wenn Mann und Frau sich vereinen? Eine recht simple Frage, die für manch einen unsinnig erklingen möge. Aber irgendwo muss doch angefangen werden zu fragen, denn nur durch probieren, beobachten und messen, kann ich ein System als solches erkennen. Gelehrte Astrologen werden von vielen Wissenschaftlern nicht anerkannt. Doch viele dieser Wissenschaftler haben sich nicht besonders intensiv mit der Astrologie auseinander gesetzt. Astrologen existieren wohl schon seid vielen Jahrtausenden, so lange der Mensch in den Himmel blicken konnte, war er in der Lage die Gestirne zu beobachten. Schon im germanischen Lebensraum war die Astrologie ein wichtiger Quell für Glauben und Spiritualität. Auch gibt die Astrologie den Menschen Mut für taten, die sie sich vielleicht nicht trauen können. Denn wer zögert noch seine Liebste oder seinen Liebsten anzusprechen, wenn die Sterne dafür günstig stehen? Astrologie ist daher nicht nur im Himmel zu finden, sondern auch in uns, sind wir ein Teil des gesamten Kosmos, wenn auch nur ein kleiner, so wenigstens nicht gänzlich unbedeutend.
